Unser Entwurf beim Generalplaner-Wettbewerb für den neuen MED CAMPUS der Medizinischen Universität Graz (MUG) gleicht einer spielerischen Folge von ebener Landschaft, kubisch geformten und stadtraumbildenden Baukörpern und einer zum Verweilen und Nachdenken anregenden Parklandschaft.

 

Das Grundstück soll geebnet und damit eine Komprimierung der Zentren auf 4 Baukörper im Osten erreicht werden, welche sich auf jeweils 8 Geschoßen erstrecken sollen und einer Landschaft und einem Baukörper im Westen.

 

Erkennbarkeit von „Kopf“ (Verwaltung mit Fühlern), „Basis“ (Lehre als Flächenlandschaft), „Herz“ (ZWT mit einer starken glatten Oberfläche), den 3 „Z“ (Kuben der Forschung), der alles verbindenden Ebene (ZMF II und CF) sowie dem „Freien Geist“ (Park im Norden) ist deutlich gegeben.

 

Ergänzt wird das Konzept durch die jeweiligen „Lungen“ in den einzelnen Zentren, welche im Park des „Freien Geistes“ münden. Darin wird auch die Basis für die Atmung der Raumkörper gelegt.

Durch das Abgraben des Grundstückes wird ein „Verkleinern“ des Bauvolumens erreicht.

 

Als Basis wird die ZMF II–Ebene, in Kombination mit den Core Facilities, horizontal von der definierten Campusebene aus über die Stiftingtalstrasse und dem Stiftingtalbach dazu verwendet, alle Zentren untereinander und Lehre und Verwaltung in Summe miteinander zu verbinden. Dieses Miteinander wird durch definierte und offene Kommunikationsflächen in allen Bereichen unterstützt.

 

Die kompakte Bauweise ermöglicht optimale Wegzusammenhänge und kurze Distanzen zwischen den Zentren und Instituten.

Die kommunikativen Qualitäten sind ausgehend von der Haupthalle am Westgrundstück durch die übersichtliche Räumlichkeit im Inneren für Studenten als auch für Veranstaltungen wie Tagungen optimal zu nutzen.

 

Im Bereich der Zentren ist in jedem Geschoß zumindest an 2 Stellen die Möglichkeit gegeben, Kommunikation mit dem Eindruck der gesamten Innenhofhalle zu erleben und damit neben dem Ausblick in Richtung Klinik auch die Übersicht über alle Geschoße zu erfahren.

Die ZMF II dient neben der Allgemeinfunktion auch der Erschließung und dem kommunikativen Austausch an Informationen und Begegnungen im Inneren.

 

 

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