Karl-Franzens-Universität Graz

 

Eine sinnvolle Erweiterung der Vorklinik war lediglich im Bereich des Labortraktes entlang der Harrachgasse in Form einer Aufstockung möglich, die nun als ein großer, silberner, flacher Keil eine Dynamik entwickelt, die sich in Richtung Universitätsplatz bewegt.

 

Die Bibliothek, als Kopfteil schwebend, bietet einen repräsentativen, überdachten Eingangsbereich an, der dem Hauptgebäude bisher fehlte.  

Im Bereich der Erweiterung der Vorklinik galt es, ein eigenständiges Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich vom Bestand deutlich absetzt und trotzdem ergänzt. Der Nutzung entsprechend wurde die Materialwahl in Stahl, Aluminium und Glas getroffen. Durch von innen beinahe wie Vorhangnetze wirkende Sonnenblenden aus Aluminium wirkt der Baukörper wie ein schwebender Monolith, dessen Fassade bewusst als „keine Fassade“ mit den üblichen Fensterteilungen konzipiert wurde.

 

Im Eingangsbereich lädt, durch Licht und Transparenz erreicht, das neue treppenartige Buffet zum Verbleiben ein. Dem Gebäude wurde durch lebendige Farbgestaltung mehr Sinnlichkeit verliehen, die sich im Kontrast zum Bestand abhebt.

 

(gemeinsam mit Architekt DI Wolfgang Kapfhammer)

 

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Bruttogeschoßfläche: 1.688m²
Netto-Baukosten: € 5,50 mio.

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